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Klimabündnis - Marktgemeinde  OBERAICH

Das Klimabündnis ist eine Partnerschaft zwischen europäischen Gemeinden und indegenen Völkern der Regenwälder zum Schutz und Erhalt der Biosphäre. Gemeinsame Aufgabe der mittlerweile über 500 Mitgliedskommunen umfassenden Organisation ist die Ausarbeitung und Umsetzung lokaler bzw. regionaler Aktionsprogramme zum Klimaschutz und der Erhalt der tropischen Regenwälder. Die Mitglieder haben sich unter anderem in mehreren internationalen Konferenzen verpflichtet, ihre CO2 Emissionen bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Immer mehr Städte und Gemeinden haben sich mittlerweile dieser internationalen Alianz angeschlossen und sind bemüht das zugegebenermaßen hochgesteckte Ziel zu erreichen.

Die Marktgemeinde Oberaich ist seit 11. Dezember 1997 einer der Klimabündnis - Gemeinden in Österreich. Der Treibhauseffekt ist die Hauptursache für die bereits bemerkbare Klimaveränderung. Er wird durch die Anreicherung von Spurenelementen in der Atmosphäre, allen voran Kohlendioxid, verstärkt. Hauptverantwortlich dafür sind zwei Faktoren:

  • Die Verbrennung enormer Mengen fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung und für den motorisierten Verkehr in den Industrieländern.
  • Die fortschreitende Zerstörung der tropischen Regenwälder für exportorientierte Landwirtschaft, Industrie, Kraftwerke, Bergbau sowie Tropenholzgewinnung. 

Auf Grund dieser globalen Zusammenhänge entstand das Klimabündnis innerhalb Europas.

Massnahmen:

Energie:

  • Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes
  • Verringerung der CO2 - Emissionen durch gezielte Maßnahmen bei der Raumplanung, bei Gebäuden sowie bei Industrie und Gewerbe.
  • Verstärkter Einsatz erneuerbarer Energieträger: Sonne, Biomasse, Biogas, Wind

Verkehr:

  • Maßnahmen zur Vermeidung und Beruhigung des motorisierten Individualverkehrs
  • sanfte Mobilität: Förderung des Radfahrens und des Zufußgehens
  • Förderung des öffentlichen Verkehrs

Bewusstseinsbildung:

  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit zu umwelt- und entwicklungspolitischen Themen
  • Aktionen im Schulbereich: Zeichen- oder Aufsatzwettbewerb, Austellungen etc.
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und BürgerInnen: Podiumsdiskussionen, Workshops etc.

Beschaffungswesen:

  • Verzicht auf Tropenholz
  • Verzicht auf FCKW, H-FCKW und H-FKW
  • Einsatz umweltverträglicher Produkte



 

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